
Studierende aus einem Studiengang, meist aber mehreren Studiengängen des gleichen Fachbereichs, bilden eine Fachschaft. Zur Vertretung der Interessen wird aus der Fachschaft, also von den Studierenden jährlich ein Fachschaftsrat (FSR) gewählt. Dabei können alle Studierenden der Fachschaft für den FSR kandidieren und diesen wählen.
Der Fachschaftsrat vertritt die Studierenden in fachlichen Belangen, organisiert Veranstaltungen, hilft bei Problemen im Studium, bildet ein Bindeglied zu den Dozierenden und setzt sich für die Rechte der Studierenden ein.
Alle FSRe haben eine festgelegte Mitgliederanzahl, je nach Größe der Fachschaft. Jeder FSR kann dabei aber mind. 11 und maximal 21 Mitglieder haben. Die Anzahl zwischen 11 und 21 richtet sich dann nach der Größe der Fachschaft.
Damit die Wahl zu einem FSR stattfinden kann, müssen mind. 4 Studis kandidieren. Ansonsten wäre der FSR nicht handlungsfähig und damit wäre die Wahl gescheitert.
In jedem FSR gibt es dann zwei Sprechpersonen und zwei finanzverantwortliche Personen. Neben den gewählten Mitgliedern gibt es dann die Möglichkeit, sich als unterstützendes Mitglied zu kooptieren. Die Anzahl an kooptierten Mitgliedern ist dabei unbegrenzt. Diese Mitglieder haben bei einzelnen wichtigen Beschlüssen kein Mitspracherecht.
Damit ein FSR bspw. Veranstaltungen planen und umsetzen kann, trifft er sich regelmäßig im Semester. Der Turnus ist dabei recht unterschiedlich. Ein FSR tagt mindestens einmal Monat, je nach Aktivität tagen die meisten FSRe alle zwei oder jede Woche (in der Vorlesungszeit).
Auf den Sitzungen werden dann die Planungen durchgeführt und aktuelle Themen besprochen. Daneben werden viele Aufgaben auch in kleineren Orga-Gruppen umgesetzt. Das eigene Engangement ist dabei frei einsetzbar, je nachdem was euch interessiert.
Jeder FSR ist ein Netzwerk aus Studis von unterschiedlichen Studiengängen und aus verschiedenen Semestern. Man kan dort vielfältige Personen kennenlernen und auch neue Freunde finden. In einem FSR kann man das Campusleben auch mit eigenen Ideen verbessern und voranbringen. Aktive Mitgestaltung ist in einem FSR möglich. Selbst mit wenig Zeit kann man einiges bewegen.
Je mehr Studis sich in einem FSR einbringen, desto mehr Schultern tragen die Aufgaben und es wird für alle einfacher und zeiteffizienter. Und ihr tragt übergeordnet dazu bei, dass die demokratisch organisierte Selbstverwaltung der Studierendenvertretung funktioniert.
Erstmal vorab ist es immer gut sich ehrenamtlich in unserer Demokratie einzusetzen, so auch in einem FSR. In Lebensläufen wird diese Betätigung im Studium ebenso positiv wahrgenommen.
Aber rein prakmatisch auf das eigene Studium geschaut, kann man sich bei aktiver Teilnahme am FSR-Leben die Zeit für die Verlängerung bei einer Hausarbeit anrechnen lassen. Daneben kann man sich die Arbeit zur Verlängerung der Regelstudienzeit anrechnen lassen, damit ggf. die BAföG-Förderdauer verlängern. Dies gilt allerdings nur, wenn man sich aktiv beteiligt und nicht nach der Wahl inaktiv dabei ist.
Wer sich nicht zur Wahl stellen will, sollte sich trotzdem zwei Termine schonmal eintragen. Einmal die Veröffentlichung der Kandidaturen, um sich ein Überblick zu verschaffen, welche Person man wählen möchte.
Zweiter Termin ist der Beginn der Wahl am 07.12.2026. In der Woche habt ihr bis Freitag 11.12.2026 Zeit, eure Stimme abzugeben. Und das ist besonders wichtig, da eine hohe Wahlbeteiligung den FSR eine starke Stimme verschafft.
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